Dr. med. Wolfgang Grimm (Hämatologie/Internistische Onkologie)

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Brustkrebs

Mammakarzinom: Intrinsische Subtypen

Seit gut zwei Jahren ist auf großen und kleinen Kongressen immer häufiger von den intrinsischen Subtypen des Mammakarzinoms die Rede. Dahinter verbirgt sich eine neue, sehr pragmatische Brustkrebs-Einteilung, die für die konkrete Behandlung der einzelnen Patientin sehr wichtig sein kann.

Familiär gehäuft auftretender Brust- und Darmkrebs

Im Mai 2013 gab Hollywood-Star Angelina Jolie bekannt, dass sie sich vorsorglich beide Brüste hatte entfernen lassen, weil bei ihr eine eindeutige Veränderung in der Erbsubstanz nachgewiesen worden war. Ihr Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, war damit so hoch, dass sie sich zu dieser drastischen Maßnahme durchgerungen hatte. 2001 ist Felix Burda, der Sohn des Verlegers Hubert Burda und seiner ersten Frau Christa Maar, im Alter von nur 33 Jahren an Darmkrebs gestorben, weil sein erblich bedingtes Krebsrisiko nicht erkannt worden war. Möglicherweise fragen Sie oder Ihre gesunden Angehörigen sich auch, ob ihre Erkrankung vererbbar ist, ob Sie also auch zu einer „Krebsfamilie“ gehören.

Mammakarzinom

Das Mammakarzinom ist nach wie vor die häufigste aller Krebserkrankungen: Jährlich erkranken mittlerweile etwa 60.000 Frauen, schätzen Experten des Robert-Koch-Instituts und der Deutschen Krebshilfe. Die Häufigkeit von Brustkrebs steigt seit etwa 1980 stetig an. Gleichzeitig verbessern sich aber auch Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten kontinuierlich. Aus diesem Grund sterben immer weniger Frauen an Brustkrebs.

Wachstumssignale ausschalten

Seit mehreren Jahren ist der monoklonale Antikörper Trastuzumab in der Behandlung bestimmter Brustkrebsformen etabliert. Wie eine Sperre im Straßenverkehr sorgt das Medikament dafür, dass bestimmte Wachstumsfaktoren die Tumorzelle nicht mehr erreichen; die Zellteilungsrate verlangsamt sich und im Idealfall kommt das Tumorwachstum zum Stillstand.

Nach der operativen Brustkrebsbehandlung

Nach einer Brust-Operation fühlen sich viele Frauen in ihrem Aussehen und in ihrem Selbstwertgefühl beeinträchtigt.

Zytostatika und Chemotherapie

Krebszellen teilen sich unaufhörlich und unkontrolliert. Je aggressiver sie sind, desto weniger sind sie den Steuer- und Kontrollinstrumenten des Körpers unterworfen. Deshalb ist es besonders schwierig, sie wirkungsvoll zu bekämpfen.

Was kommt nach der Erstbehandlung?

Die Erstbehandlung ist erfolgreich abgeschlossen, die Verhältnisse zuhause sind hoffentlich einigermaßen geordnet, und spätestens dann kommt die Frage: Was kann oder muss ich jetzt noch tun? Was jetzt kommt, nennen Fachleute die „Tumornachsorge“.